Das erste Opfer ist die Wahrheit

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Über Kriegspropaganda, den Sommer 1914 und die gefährliche Beruhigung vor dem Sturm

Es gibt historische Bilder, die sich festsetzen.

Der Sommer 1914 gehört dazu. Man stellt ihn sich hell vor. Warm. Sonnig. Fast zu schön. Ein Europa in Sommerkleidung, auf Promenaden, in Cafés, auf Bahnhöfen, in Kurorten, in kleinen Städten, in denen Lokalzeitungen noch das Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung waren. Menschen lasen ihre Zeitung, sprachen über Preise, Ernten, Militärmanöver, Thronhäuser, lokale Ereignisse. Das Leben lief weiter. Es hatte ja immer irgendwie weitergelaufen. Und dann, innerhalb weniger Wochen, kippte die Welt.

Der 28. Juni 1914, das Attentat von Sarajevo, war zunächst ein Schock. Aber noch nicht der Krieg selbst. Zwischen den Schüssen auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie und dem großen europäischen Krieg lagen Wochen. Wochen des Abwartens, der diplomatischen Manöver, der Drohungen, der Fehleinschätzungen, der Selbsttäuschungen. Gerade diese Wochen sind entscheidend. Denn Katastrophen beginnen selten mit einem lauten Knall. Der Knall ist meist nur der Moment, in dem sichtbar wird, was vorher längst vorbereitet wurde. Politisch. Militärisch. Psychologisch. Medial.

Der Text über das Neuburger Anzeigeblatt im Sommer 1914 zeigt genau diesen Übergang. Und er ist deshalb so interessant, weil er nicht nur auf die großen Machtzentren blickt. Nicht auf Berlin, Wien, Paris, London oder Petersburg. Sondern auf die Provinz. Auf eine lokale Zeitung. Auf ein Blatt, das eigentlich über regionale Dinge berichtete, über Landwirtschaft, lokale Nachrichten, Gerichtsverfahren, Vereinsleben, Bekanntmachungen. Und gerade dort erkennt man, wie Krieg in eine Gesellschaft einsickert. Nicht nur durch Befehle von oben. Nicht nur durch Generalstäbe. Nicht nur durch Kaiser, Kanzler und Minister. Sondern durch Sprache. Durch Wiederholung. Durch moralische Rahmung. Durch das, was gesagt wird. Und durch das, was plötzlich nicht mehr gesagt wird.

Am Anfang, nach Sarajevo, war die Berichterstattung des Neuburger Anzeigeblattes offenbar noch erstaunlich zurückhaltend. Keine sofortige Kriegslust. Keine grelle Schuldzuweisung. Keine hemmungslose Mobilisierung der Gefühle. Der serbische Attentäter wurde benannt, aber die Zeitung zog nicht sofort die große Linie von der Tat eines Nationalisten zur Kriegsschuld eines ganzen Staates. Das ist bemerkenswert. Denn es zeigt: Auch 1914 war Propaganda kein Naturgesetz. Der spätere Ton war nicht zwingend. Er wurde gewählt. Er entwickelte sich. Er wurde zugelassen.

Noch im Juli war vieles tastend, abwartend, vorsichtig. Die Zeitung schien nicht sofort bereit, sich völlig in den Dienst einer nationalen Kriegserzählung zu stellen. Selbst gegenüber Österreich-Ungarn, dem Bündnispartner, blieb eine gewisse Distanz erkennbar. Auch Gewalt gegen Serben in Bosnien-Herzegowina wurde nicht vollständig verschwiegen. Das ist wichtig. Denn es zerstört die bequeme Ausrede, alle seien damals eben so gewesen. Nein. Es gab Momente, in denen anders hätte berichtet werden können.

Dann kam die Eskalation. Und mit ihr kam die sprachliche Verwandlung. Aus Vorsicht wurde Gewissheit. Aus Unsicherheit wurde nationale Pflicht. Aus Angriff wurde Notwehr. Aus Rechtsbruch wurde militärische Notwendigkeit. Aus Krieg wurde Schicksal. Aus Toten wurden Helden. Aus Zivilisten wurden verdächtige Elemente. Aus Rückzügen wurden strategische Bewegungen. Aus Niederlagen wurden Teilerfolge.

Das ist die eigentliche Mechanik der Kriegspropaganda. Sie beginnt nicht immer mit der plumpen Lüge. Sie beginnt oft viel feiner. Sie beginnt mit einer Verschiebung der Perspektive. Der eigene Staat handelt nicht mehr. Er muss handeln. Die eigene Armee greift nicht an. Sie verteidigt sich. Die eigene Regierung eskaliert nicht. Sie reagiert. Die eigenen Verbrechen sind keine Verbrechen. Sie sind bedauerliche Härten. Die Verbrechen des Gegners sind Ausdruck seines Wesens. Die eigenen Toten sind Opfer. Die fremden Toten sind Konsequenz.

So wird eine Gesellschaft innerlich vorbereitet. Nicht unbedingt darauf, Krieg zu lieben. Das ist gar nicht immer nötig. Es reicht, wenn sie ihn akzeptiert. Es reicht, wenn sie ihn für unvermeidlich hält. Es reicht, wenn sie aufhört, die entscheidenden Fragen zu stellen. Genau hier liegt die psychologische Macht der Kriegsberichterstattung. Sie muss nicht jeden Menschen in einen jubelnden Fanatiker verwandeln. Das wäre zu grob. Sie muss nur den inneren Widerstand senken. Sie muss Zweifel beschämen. Sie muss Mitgefühl selektiv machen. Sie muss Komplexität in Lagerlogik verwandeln.

Wir gegen sie. Zivilisation gegen Barbarei. Notwehr gegen Aggression. Freiheit gegen Tyrannei. Ordnung gegen Chaos. Sobald diese Schablone sitzt, arbeitet der Rest fast von selbst. Der Mensch ist dann nicht mehr Beobachter der Wirklichkeit, sondern Teilnehmer einer Erzählung. Und Erzählungen sind gefährlich, wenn sie moralisch geschlossen sind. Denn in einer geschlossenen Erzählung gibt es keine offenen Fragen mehr. Es gibt nur noch Verräter, Feinde, Naive und Helden.

Besonders deutlich wird das beim deutschen Einmarsch in Belgien. Der Bruch der belgischen Neutralität war ein völkerrechtswidriger Akt. Das wusste man. Selbst Reichskanzler Bethmann Hollweg räumte im Kern ein, dass hier Unrecht geschah. Aber dieses Unrecht wurde sofort entschärft. Es wurde nicht geleugnet, sondern gerechtfertigt. „Not kennt kein Gebot.“ Dieser Satz ist einer der gefährlichsten Sätze politischer Sprache. Denn er öffnet die Tür zu fast allem.

Wenn Not kein Gebot kennt, dann kann Recht ausgesetzt werden. Dann kann Gewalt gegen Zivilisten gerechtfertigt werden. Dann können Verträge gebrochen, Grenzen überschritten, Städte zerstört, Menschen entrechtet und Gegner entmenschlicht werden. Immer nur vorübergehend natürlich. Immer nur, bis das Ziel erreicht ist. Immer nur wegen der außergewöhnlichen Lage. Die Geschichte ist voll von vorübergehenden Ausnahmen, die später in Massengräbern endeten.

Das Beispiel Löwen zeigt diese Dynamik brutal. Ende August 1914 wurden in der belgischen Stadt Löwen Zivilisten getötet, Häuser niedergebrannt, Menschen interniert, die Universitätsbibliothek zerstört. Ein kulturelles Verbrechen, ein Kriegsverbrechen, ein Akt der Besatzungsgewalt. Doch in der deutschen Berichterstattung erschien das Geschehen als notwendige Strafe. Die Stadt habe gebüßt. Die Zivilbevölkerung sei schuld gewesen. Man habe hart reagieren müssen.

Das ist psychologisch entscheidend. Gewalt gegen Zivilisten wird nur dann für die Heimatfront erträglich, wenn diese Zivilisten vorher aus dem moralischen Schutzraum herausgeschoben werden. Sie sind dann nicht mehr einfach Einwohner, Familien, Alte, Kinder, Studenten, Arbeiter, Händler. Sie werden zu Heckenschützen, Freischärlern, Verrätern, Hinterhältigen, Saboteuren. Wer so bezeichnet wird, verliert im öffentlichen Bewusstsein den Anspruch auf Mitleid. Und genau das ist Propaganda: nicht nur falsche Information, sondern gelenktes Mitgefühl.

Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit. Aber das zweite Opfer ist das Mitgefühl. Und das dritte ist die Fähigkeit, sich selbst noch beim Denken zuzusehen. Denn Kriegspropaganda funktioniert nicht nur durch das, was sie erzählt. Sie funktioniert auch durch das, was sie im Menschen auslöst: Angst, Stolz, Kränkung, Gruppenzugehörigkeit, Rachebedürfnis, moralische Erregung.

Der Mensch will dazugehören. Das ist kein schöner Gedanke, aber ein wahrer. In Friedenszeiten tarnt sich dieser Wunsch als Meinung. In Kriegszeiten wird daraus Gehorsam. Wer in einer aufgeheizten Lage Zweifel äußert, steht schnell unter Verdacht. Wer den Gegner nicht vollständig entmenschlicht, gilt als schwach. Wer auf eigene Fehler hinweist, gilt als Nestbeschmutzer. Wer fragt, ob die eigene Seite wirklich unschuldig ist, wird moralisch markiert.

So entsteht die Heimatfront. Nicht nur als geografischer Raum, sondern als psychologischer Zustand. Die Heimatfront ist dort, wo Menschen lernen, nur noch in erlaubten Gefühlen zu denken. Empörung ja, aber nur gegen den Gegner. Trauer ja, aber nur um die eigenen Toten. Wut ja, aber nur in die gewünschte Richtung. Zweifel nein. Vergleich nein. Kontext nein. Menschlichkeit für alle Seiten: verdächtig.

Das Neuburger Anzeigeblatt war dabei kein außergewöhnlicher Dämon. Gerade das macht den Fall so aufschlussreich. Es war ein normales Blatt in einer normalen Stadt in einer abnormal werdenden Zeit. Und genau deshalb ist es gefährlich, solche Beispiele nur historisch abzulegen. Die Frage lautet nicht: Wie konnten die damals nur? Die Frage lautet: Woran würden wir es heute erkennen?

Würden wir merken, wenn Sprache wieder kippt? Wenn aus Berichterstattung Betreuung wird? Wenn aus Analyse Mobilisierung wird? Wenn aus Skepsis ein Makel wird? Wenn militärische Eskalation nicht mehr als Eskalation beschrieben wird, sondern als Verantwortung? Wenn Rechtsbrüche nicht mehr Rechtsbrüche heißen, sondern notwendige Maßnahmen? Wenn Tote nicht mehr Menschen sind, sondern Zahlenmaterial im Dienst einer Erzählung?

Der Sommer 1914 ist deshalb so beunruhigend, weil er nicht mit allgemeiner Raserei begann. Er begann auch mit Alltag. Mit Abwarten. Mit schönen Tagen. Mit Menschen, die glaubten, die Dinge würden sich schon einrenken. Mit Regierungen, die glaubten, sie könnten Druck dosieren. Mit Militärs, die glaubten, Pläne würden sich an die Wirklichkeit halten. Mit Zeitungen, die glaubten oder vorgaben zu glauben, sie dienten einer höheren Sache. Dann fraß die Logik der Eskalation alles auf. Auch die Wahrheit. Auch die Sprache. Auch die Hemmungen.

Ein weiteres Element ist die Ästhetisierung des Todes. Die im Neuburger Anzeigeblatt veröffentlichten Kriegsgedichte zeigen eine Form seelischer Narkose. Der Soldat stirbt nicht zerfetzt, schreiend, verdreckt, einsam, sinnlos. Er stirbt edel. Er stirbt mit Vaterland, Kaiser, Treue und Geliebter im letzten Atemzug. Der Tod wird geordnet. Er bekommt Sinn. Er wird schön gemacht. Das ist keine harmlose Sentimentalität. Das ist psychologische Kriegsarbeit.

Denn der reale Krieg ist für die menschliche Seele kaum auszuhalten. Also muss er verwandelt werden. Aus Schlamm wird Opfergang. Aus Verstümmelung wird Heldentod. Aus Angst wird Tapferkeit. Aus Zufall wird Bestimmung. Aus industriellem Töten wird nationale Weihe. Die Gesellschaft braucht solche Bilder, wenn sie das Unerträgliche weiter ertragen soll.

Und genau deshalb sind Verlustlisten so verräterisch. In ihnen bricht die Wirklichkeit durch. Nicht als großes Bild. Nicht als Reportage aus dem Grauen. Sondern als Verwaltung des Todes. Name, Einheit, verwundet, vermisst, gefallen. Der einzelne Mensch wird zum Eintrag. Die Familie liest ihn. Die Nachbarn wissen Bescheid. Die Stadt spürt langsam, dass der Krieg nicht nur eine Nachricht von weit weg ist.

Die Wahrheit verschwindet nie vollständig. Sie kommt nur zerstückelt zurück. Als Gerücht. Als Brief. Als Verwundeter am Bahnhof. Als fehlender Sohn. Als geschlossene Tür. Als Mutter in Schwarz. Als Liste in der Zeitung. Propaganda kann die Wirklichkeit verzerren. Sie kann sie verzögern. Sie kann sie rahmen. Aber sie kann sie nicht abschaffen. Früher oder später kommt die Wirklichkeit durch. Die Frage ist nur, wie viele Menschen bis dahin gestorben sind.

Die Marne-Schlacht zeigt schließlich die nächste Stufe: das Schönreden der Niederlage. Als der deutsche Vormarsch im Westen scheiterte, durfte dieses Scheitern nicht Scheitern heißen. Der Rückzug wurde strategisch erklärt. Ungünstige Nachrichten wurden als feindliche Lügen bezeichnet. Aus dem Ende des Bewegungskrieges wurde eine neue Lage. Aus der Niederlage wurde ein Zwischenstand.

Auch das ist ein zeitloses Muster. Keine Kriegsführung kann dauerhaft ohne Deutungskrieg existieren. Denn moderne Kriege werden nicht nur an Fronten geführt. Sie werden auch im Bewusstsein der eigenen Bevölkerung geführt. Jede Niederlage muss eingebettet werden. Jeder Fehlschlag braucht eine Erklärung. Jeder tote Soldat verlangt nach Sinn. Jede neue Forderung nach Geld, Waffen oder Opfern braucht eine moralische Verpackung.

Deshalb ist Kriegsberichterstattung nie nur Berichterstattung. Sie ist Teil des Krieges. Nicht immer bewusst. Nicht immer zentral gesteuert. Nicht jeder Journalist ist ein Propagandist. Nicht jede falsche Meldung ist Absicht. Chaos, Angst, Zensur, Patriotismus, Gruppendruck und Informationsmangel spielen eine Rolle. Aber das Ergebnis zählt. Wenn Medien systematisch nur eine Seite menschlich zeigen, nur eine Seite moralisch erklären, nur eine Seite kontextualisieren und nur eine Seite entschuldigen, dann sind sie keine Beobachter mehr. Dann sind sie Teilnehmer.

Und hier liegt die Brücke zur Gegenwart. Nicht, weil Geschichte sich eins zu eins wiederholt. Das tut sie selten. Wer dauernd „1914“ ruft, kann schnell selbst zur Karikatur werden. Aber Geschichte wiederholt Muster. Eskalationsmuster. Sprachmuster. Rechtfertigungsmuster. Selbsttäuschungsmuster.

Auch heute erleben wir eine Welt, in der Konflikte medial nicht nur erklärt, sondern gerahmt werden. In der moralische Lager oft schneller feststehen als Fakten. In der Bilder, Begriffe und Schlagzeilen die Wahrnehmung prägen, bevor ein Mensch überhaupt geprüft hat, was geschehen ist. In der militärische Ereignisse wie Sportresultate behandelt werden. Treffer, Gegentreffer, Jubel, Häme, Demütigung. Als ginge es nicht um Menschen, Städte, Angst, Blut, Familien, Zukunft.

Das ist vielleicht eine der widerlichsten Verrohungen der Gegenwart: der Krieg als Liveticker für moralisch Erregte. Ein Öltank brennt, und irgendwo jubelt jemand am Küchentisch. Eine Stadt wird beschossen, und irgendein Bildschirmkrieger erklärt den strategischen Wert. Ein Mensch stirbt, und sofort fragt jemand, ob er auf der richtigen Seite stand. So beginnt Entmenschlichung nicht erst im Schützengraben. Sie beginnt im Kommentarbereich.

Der Sommer 1914 erinnert uns daran, dass Gesellschaften nicht nur durch falsche Entscheidungen in Kriege geraten. Sie geraten auch durch falsche Erzählungen hinein. Durch Begriffe, die beruhigen. Durch Feindbilder, die vereinfachen. Durch Medien, die aus Nähe Distanz machen und aus Distanz Gleichgültigkeit.

Das Neuburger Anzeigeblatt war ein kleines Fenster in eine große Katastrophe. Man sieht dort, wie eine Zeitung zunächst noch tastet, dann mitgeht, dann rechtfertigt, dann beschönigt, dann verschweigt. Man sieht, wie eine lokale Öffentlichkeit an die Kriegslogik angeschlossen wird. Man sieht, wie Sprache sich aufrüstet, bevor Menschen vollständig begreifen, was geschieht. Und genau das ist die Warnung.

Nicht jede Krise ist 1914. Nicht jeder Konflikt führt in den Weltkrieg. Nicht jede falsche Meldung ist Propaganda. Aber jede Gesellschaft, die aufhört, im Krieg nach Wahrheit zu fragen, verliert mehr als nur gute Information. Sie verliert ihre innere Bremse. Sie verliert die Fähigkeit, rechtzeitig Nein zu sagen.

Vielleicht müsste man den berühmten Satz deshalb erweitern: Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit. Das zweite ist das Mitgefühl. Das dritte ist die Sprache. Und das vierte ist die Vorstellung, man hätte es kommen sehen müssen.

Denn meistens sehen Menschen es nicht kommen. Sie lesen Zeitung. Sie trinken Kaffee. Sie reden über das Wetter. Sie hoffen, dass die Verantwortlichen schon wissen, was sie tun. Und irgendwo schreibt ein Redakteur den nächsten Satz, der das Ungeheuerliche ein kleines bisschen normaler klingen lässt.

Die Heimatfront ist dort, wo Menschen lernen, nur noch in erlaubten Gefühlen zu denken.

„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“. Die Berichterstattung des Neuburger Anzeigeblattes im Sommer 1914

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